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Die Feldenkrais- den vollständigen Text als PDF zum runterladen Helga Bost, Gilde lizenzierte Feldenkrais-
Die Feldenkrais- Moshe Feldenkrais, 1904 in Russland geboren und 1984 in Tel Aviv gestorben, entwickelte
seine Methode mit dem Ziel «Lernen zu lernen» auf der Basis seines enormen Wissens
als Judomeister, Physiker, Elektroingenieur, Verhaltensforscher, seines Wissens in
der Verhaltensphysiologie und - Feldenkrais entwickelte zwei Techniken, seine Methode zu unterrichten - «Bewusstheit durch Bewegung» ist die Wort- In seinem Buch «Bewusstheit durch Bewegung» (1978) beschreibt Feldenkrais, wie wir uns gemäss dem Selbstbild, das wir von uns haben, verhalten. Er behauptet, dass die effektivste Art, unser Verhalten zu verändern, jene ist, unser Selbstbild zu verändern und nicht einzelne Bewegungen zu üben, die wir verbessern wollen. Feldenkrais sieht den Menschen als eine Einheit von Denken, Handeln und Fühlen. Nach jeder Unterrichtseinheit (ca. 1 Stunde) erleben die Schüler ein neues Wohlbefinden: sie fühlen sich freier, leichter, größer, entspannter. Der Schmerz ist gelindert, oft verschwunden, die Augen werden heller und größer. Die Schüler erleben sich wieder frischer und jünger. Trotzdem legt Feldenkrais großen Wert darauf, dass dieses Berühren mit den Händen, dieses Führen mit der Sprache keinerlei therapeutische Ziele verfolgt. Der Schüler lernt dabei, die eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Menschen kommen aus ganz unterschiedlichen Beweggründen zur Feldenkrais- - - - - Leider ist gerade letztgenannte Gruppe, die besonders wichtige Gründe für das Erlernen
der Feldenkrais- - - Dann werden sich die Grenzen des Spielraums spontan erweitern. Jeder übernimmt für sich selbst die Verantwortung, wie weit er gehen kann, ohne diesen Spielraum der Leichtigkeit im Erproben des Neuen zu verlassen. Selbstvertrauen und Selbstsicherheit beginnen zu wachsen. So können Schmerzen verhindert werden durch mehr Entspannung und durch das Erlernen neuer Bewegungsmöglichkeiten. Wenn man diese grundlegenden Bedingungen missachtet, ist zu befürchten, dass der
Schmerz «mitgelernt» wird, dass ihm noch mehr Raum zugestanden wird. Dazu bedarf
es der Führung durch gut ausgebildete anerkannte Feldenkrais- Von 1990- An der Studie nahmen 50 MS- Die statistische Auswertung der zu Beginn und am Ende erhobenen Befragungen und psychologischen
Tests ergaben, dass die TeilnehmerInnen für sich selbst eine deutlich positive Veränderung
des Erlebens und Verhaltens wahrnahmen. Ihre allgemeine Befindlichkeit hatte sich
verbessert, ebenso die Art und Weise, wie sie mit ihrer Krankheit umgingen: Sie zeigten
weniger grüblerisches Verhalten und konnten selbstsicherer und offener den Blick
nach vorne und auch auf die Umwelt richten. Psychische und psychosomatische Beschwerden
verminderten sich, ein Rückgang der körperlichen Beschwerden konnte jedoch nur teilweise
festgestellt werden - Im Bereich der Bewegungsentwicklung konnte eine Tendenz zu komplexeren und differenzierteren Bewegungen bei gleichzeitiger Verbesserung der Bewegungsqualität beobachtet werden. Das Ziel «Hilfe zur Selbsthilfe» ist damit erreicht worden. Die Teilnehmerlnnen waren besser in der Lage, notwendige Ressourcen zur Bewältigung ihrer Krankheit zu finden, ohne sich allzu sehr den von außen gesetzten Maßstäben anzupassen, sondern die eigenen Grenzen und Bedürfnisse wahrzunehmen. Mit der Feldenkrais-
Zeitschrift der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft MS-
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